NFC-Tags im Handwerk: So erleichtern Sie sich das Geräte- und Werkzeugmanagement

So gut wie jeder Handwerker, der nicht in einem Ein-Mann-Betrieb arbeitet, hat dies schon einmal erlebt: Gerade dringend benötigte Geräte und Werkzeuge sind nicht sofort auffindbar oder in einem nicht ordnungsgemäßen Zustand. Abhilfe können NFC-Sticker schaffen, die an den Werkzeugen angebracht werden und für einen besseren Überblick sorgen. Mithilfe von Apps und der NFC-Technologie werden Arbeitsprozesse rund um Maschinen, Werkzeuge und Geräte vereinfacht. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie die NFC-Technologie im Handwerk gewinnbringend nutzen können. 

NFC steht für Near Field Communication und meint eine internationale Übertragungsfunktion, bei der über kurze Distanzen Daten ausgetauscht werden. Die Datenübertragung erfolgt kontaktlos und aus wenigen Zentimetern Entfernung. Die meisten neuen Smartphones und Tablets sind inzwischen NFC-kompatibel. Im Alltag findet man diese Technologie häufig bei Kreditkartenzahlungen, wobei die Kreditkarte einfach an ein NFC-fähiges Kartenterminal gehalten wird. Überdies haben sich insbesondere die beliebten NFC-Sticker durchgesetzt. Dabei handelt es sich um programmierte und mit dem Smartphone einlesbare Aufkleber, die sich praktisch überall anbringen lassen. Aber was bedeutet NFC für das Handwerk? Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten.

Wissen, wo der Hammer hängt! NFC-Technologie in der Geräte- und Werkzeugverwaltung

Handwerker können NFC-Tags auf verschiedene Weise einsetzen. Sie vereinfachen bspw. die Ein- und Ausgabe im Lager. Dazu werden NFC-Sticker einfach am Werkzeug aufgeklebt oder mittels Metallring oder Bindestreifen am Werkzeug befestigt. Ein Sachbearbeiter braucht die entsprechenden Werkzeuge lediglich mit seinem Smartphone zu scannen, um sie zu identifizieren und in einer Datenbank zu vermerken. Mitarbeiter, die kein NFC-fähiges Smartphone besitzen, nutzen zum Beispiel eine Markierung am Schlüsselanhänger, ein sogenanntes Personentag. Verleiht ein Mitarbeiter einem anderen Mitarbeiter ein Werkzeug, können Verleiher und Entleiher über das Personentag identifiziert werden. Mit dieser Form der Geräteverwaltung haben Handwerksbetriebe die Möglichkeit, Standorte und Besitzer von Geräten und Werkzeugen exakt zu erfassen. Darüber hinaus können Handwerker ihren Geräte- und Werkzeugbedarf planen und die benötigten Betriebsmittel für kommende Aufgaben bereits reservieren.

Über NFC-Tags ist außerdem die Ablage von Dokumenten möglich. Schwer zu bedienende Maschinen und Geräte können dadurch mit einer Bedienungsanleitung versehen werden, die der Mitarbeiter beim Einscannen des NFC-Chips direkt auf sein Smartphone erhält. Die Gerätewartung wird ebenfalls erleichtert, wenn Handwerksbetriebe die NFC-Technologie nutzen, um Wartungschecklisten hinzuzufügen. Jeder Mitarbeiter, der den NFC-Code nutzt, bekommt eine Meldung über den Zustand des Gerätes. Auch wann eine Maschine zuletzt inspiziert wurde sowie die Maschinenlaufzeit kann darüber eingelesen werden. Im Übrigen lässt sich auch die Fahrzeit zwischen Betrieb und Baustelle leichter dokumentieren. Ist ein NFC-Chip im Auto angebracht, muss der Handwerker nur noch sein Smartphone darüber halten und kann dann die Fahrtzeit-Messung in seiner App starten.

Wie Sie sehen, gibt es etliche Möglichkeiten für den Einsatz von NFC-Chips. Die NFC-Technologie macht Verwaltung im Handwerk um einiges leichter. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne können Sie sich über unsere Geräteverwaltung noch weiter informieren oder uns direkt kontaktieren.

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